Bei der Bewertung der Relativitätstheorie (In der Folge steht: R. T. für Relativitätstheorie; S. R. T. für Spezielle Relativitätstheorie und A. R. T. für Allgemeine Relativitätstheorie ) für die Physik allgemein kommt man nicht an einer Betrachtung des Charakters der emittierenden Objekte (Strahler, Reflektoren, etc.) sowie des Lichtcharakters (Signale von dort) vorbei. Bestimmte Eigenschaften der Objekte und des Lichtes hat Einstein als Grundlage für die Entwicklung der Theorie vorausgesetzt. Es müssen in der Folge jedoch auch die einmal vorausgesetzten Bedingungen konsequent eingehalten werden und sie dürfen auf keinen Fall den (bisherigen) wissenschaftlichen Erkenntnissen widersprechen, es sei denn eine wissenschaftlich fundierte Erläuterung sagt etwas anderes aus.
Einstein benannte in seinen Veröffentlichungen (Soweit nichts anderes gesagt wird, beziehen sich die Zitate auf: A. Einstein, Über die spezielle und die allgemeine Relativitätstheorie, Vieweg-Verlag, 23. Aufl. 1988 und A. Einstein, Grundzüge der Relativitätstheorie, Vieweg-Verlag. 6. Aufl. 1990) die von ihm geforderten Voraussetzungen bezüglich der S. R. T.:
1. für die emittierenden Objekte:
a) Kein im Raum gleichförmig (nicht beschleunigtes) bewegtes Objekt kann seine absolute Geschwindigkeit beurteilen. Es besteht nur die Möglichkeit, eine relative Geschwindigkeit zu anderen Objekten festzustellen.
b) Die von Einstein entwickelte Theorie soll für Objekte gelten, die sich in Geschwindigkeiten nahe der Lichtgeschwindigkeit c bewegen. Für Objektgeschwindigkeiten v « c sollen die Gleichungen der R.T. denen der Newtonschen Theorie entsprechen.
c) Es geht um die Beobachtung von Ereignissen, die allerdings nur durch Übermittlung von aktuellen Signalen auf den beobachteten Objekten zu den jeweiligen Beobachtern erfolgen kann. Dabei spielt die Zeitverzögerung, die sich durch die Überbrückung der Distanz von Emission der Signale zum Beobachter ergibt, eine wichtige Rolle.
d) Aus a) folgt: Es ist unerheblich, ob der Beobachter annimmt, das emittierende Objekt bewegt sich auf ihn zu oder umgekehrt, der Beobachter bewegt sich auf das emittierende und ruhende Objekt zu. Das gilt auch für den Fall des Entfernens.
2. für die von den Objekten emittierten Lichtsignale (Einstein u. a. andere Autoren sprechen von Lichtstrahlen!):
a) Lichtsignale haben im leeren Raum grundsätzlich Lichtgeschwindigkeit c.
b) Lichtsignale werden vom Objekt radial geradlinig emittiert.
c) Ein und derselbe Lichtstrahl hat in jedem (Koordinaten-)System die gleiche Geschwindigkeit.
d) Aus 2 c) rechtfertigt sich die von Lorentz entwickelte Beziehung für einen Relativitätsfaktor gamma = (1 – v^2/c^2)^-0,5
worin v: die Objektgeschwindigkeit bedeutet.
e) Die Signale müssen gesehen werden.
Zu diesen Grundvoraussetzungen sollen schon hier einige wichtige Bedenken geäussert werden:
Zu 1 b): Beispiele in seiner (s. Fußnote 1) Schrift führen zwar Objekte an, die sich durchaus im Bereich der Newtonschen Physik bewegen, jedoch soll auch darauf hingewiesen werden, dass für die letzteren Fälle die Geschwindigkeit v « c und gamma = 1 (also keine Korrektur notwendig) wird.
Weiter ist die Entwicklung der R.T. ohnehin den Ungereimtheiten bei der Beobachtung ferner Gestirne geschuldet, wo geringe Geschwindigkeiten sowieso keine Rolle spielen.
Zu 1 c): Da es sich bei der Beobachtung fast immer um Ereignisse handelt, die vom Beobachter aus relativ großer Entfernung registriert werden, muss davon ausgegangen werden, dass sich das beobachtete Objekt dem Beobachter direkt nähert (v ist positiv einzusetzen), oder sich von ihm direkt entfernt (v ist negativ einzusetzen). Ein am Beobachter vorbeifliegendes Objekt (Typisch die Versuche mit gegenläufigen Atomuhren, die allerdings niemals in der geforderten Versuchsanordnung, nämlich direkte Näherung oder Flucht, untersucht wurden.) ändert laufend (je näher umso schneller) die relative Geschwindigkeit zum Beobachter und ist somit kaum durch die R.T. zu behandeln.
Der Vektor der Signal-, bzw. Lichtgeschwindigkeit c weist stets auf den Beobachter zu und muss deshalb immer positiv eingesetzt werden.
Da man das emittierende Objekt als ruhend annehmen kann (s. 1 d), ist die Geschwindigkeit des von dort ausgehenden Lichtes konstant c ≈ 3*10^8 [m/s]
Zu 2): Die Sonne brüllt! Gott sei
Dank hören wir Erdenbürger diesen Höllenlärm nicht, denn es fehlt der
Tonträger.
Vergleichbar dazu ist der
Energieausstoß der Sonne. Überschüssige Energie wird in kleinsten Portionen (Quanten, Photonen, Energiepaketen, etc.) in den
herrschenden Temperaturen entsprechenden Frequenzen und in Lichtgeschwindigkeit
radial und geradeaus emittiert. Diese Photonen sind geprägt von der, bei der am
Emisssionsort individuell
herrschenden Aktualität, und zunächst einmal nicht sichtbar (s. 2 e). Man kann das durchaus überprüfen, denn
Photonen gelangen z. B. offensichtlich von der Sonne zum Mond oder den anderen
Planeten des Sonnensystems ohne sichtbaren Weg. Erst wenn Photonen direkt auf
ein Hindernis treffen, entledigen sie sich eines Teils der mitgelieferten
Energie und Information. Dem
Hindernis (z. B. Auge plus Nerven) geht bei diesem Impuls
buchstäblich ein Licht auf.
Wir müssen allerdings auch wahrnehmen, dass Photonen, die an einem Hindernis vorbeifliegen, somit ihren Impuls nicht vermitteln, also auch nicht erkannt werden können und im Dunkeln bleiben. Reflektoren wirken wie emittierende Objekte.
Diese Erkenntnis verbietet
praktisch die Entwicklung des Relativitätsfaktors gamma in der Form, die Lorentz
und Einstein vorschlagen. Man kann
nicht erfolgreich hinter einem Photon hinterher (kein Impulsaustausch) schauen! Der Relativitätsfaktor entwickelt
sich folglich (Siehe ausführliche Kritik zu A.
Einstein, Über die Relativität:
<http.//kritiphys.com/relativitat_1.html>) zu der Beziehung
gamma = 1 – v/c Doppler
Wenn der
gamma-Faktor falsch entwickelt wurde, dann nützt auch eine Reihenentwicklung
dieses Ausdrucks nichts. Wenn dann noch Reihenglieder unberücksichtigt bleiben,
weil der Ausdruck v^2/c^2 wegen v
« c gegen Null tendiert, dann
werden maßgebliche Voraussetzungen zur Relativitätstheorie (v ≈ c)
verletzt. Deshalb muss auch die Gleichung
E =
m*c^2
falsch
sein.
Zu 2
c): E. verwendet in seinen Schriften ziemlich häufig den, aus der geometrischen
Optik stammenden Begriff „Lichtstrahlen“. Das ist in vielerlei Hinsicht irreführend. Man
muss sich darüber im Klaren sein, dass von einem emittierenden Objekt in jedem
denkbaren Augenblick Energieteilchen ausgestoßen werden, die jedes eine
individuelle Botschaft über den jeweiligen Zustand des emittierenden Objektes
forttragen. Sobald diese Teilchen auf ein Hindernis stoßen, vermitteln sie
diesem Empfänger durch Abgabe eines Teils ihrer Information (Impuls, Photoeffekt) eine temporäre Nachricht
über den Zustand des emittierenden Objektes zum Zeitpunkt ihrer Emission. Die
Vielzahl der Photonen mögen einen Strahl
simulieren, sind aber dennoch Einzelobjekte, die grundsätzlich vom Emissionsort
aus einen radialen geraden Weg einschlagen und sich nicht um die Wege anderer
emittierter Teilchen kümmern. Das ist schon ein erheblicher Unterschied zu z.
B. Wasserstrahlen (Feuerwehr, etc.).
Zu 2 c u. d): Die von Beobachtern vorgenommene Installierung irgendwelcher Koordinatensysteme,
in denen die Lichtgeschwindigkeit stets den gleichen Wert hat, ist im
Zusammenhang mit der R. T. falsch, unlogisch (Siehe
auch neue Berechnungsmethoden unter
<http.//dinglinger-drg.de > und
<http.//kritiphys.com/relativitat_1.html> zu Berechnung von
elliptischen Umlaufbahnen, Präzisierung der Keplergleichungen, Olbersparadoxon oder Rotlichtverschiebung
und Einbeziehung der Kreiseltheorie in astronomische Berechnungen)
und auch unnötig. Licht besitzt ab Emissionsort stets die Geschwindigkeit c.
Aus den hier angeführten Punkten ergeben sich zwingend folgende Konsequenzen:
A. Die Entwicklung des Relativitätsfaktors gamma ist unlogisch, mathematisch und physikalisch falsch. Da sich dieser Faktor die gesamte Relativitätstheorie (s. unter <http.//dinglinger-drg.de/relativitatstheorie_ein_jah>) hindurch beherrschend durchzieht, muss auch die R.T. falsch sein.
Einstein tut in seinen Erläuterungen so,
im Gegensatz zu Doppler, als ob
der Sender wichtiger sei als das Signal. Vom bewegten Sender, den man auch als
ruhend betrachten kann (s. 1 d), gehen einzelne, individuelle Signale in
Lichtgeschwindigkeit aus, die von entgegen kommenden Beobachtern gedrängt oder
von fliehenden Beobachtern in gedehntem Abstand quasi aufgesammelt werden. Typisch ist das von Einstein gewählte Beispiel einer Lichtuhr, bei dem im
Prinzip nicht das Signal, sondern eine permanent blitzende Lichtquelle
beobachtet wird. Man kann das Gedankenexperiment auch dahingehend
interpretieren, dass der Beobachter, der sich auf der Vergleichsstrecke
befinden soll, das Signal von hinten, oder von der Seite beurteilt, was
unmöglich ist (s. 1 c). Einstein,
bzw. Lorentz berechnen deshalb einen
virtuellen diagonalen Weg des Senders (bei
dem sogar noch unerlaubt der Start des einen Senders mit der Ankunft des
zweiten Senders verglichen wird) über den Satz des Pythagoras und erhalten auch prompt ein
unmögliches Ergebnis, das noch nicht einmal den Unterschied zwischen Flucht-
oder Kollisionsbewegung erkennen kann.
B. Auf Einwände gegen die R.T. wird häufig angeführt, dass unzählige Experimente die Theorie bestätigt haben. .Dazu ist zu sagen: Schon der erste Beweis, nämlich die s. g. Perihelverschiebung des Planeten Merkur ist nie im Hinblick auf die Kreiseltheorie (Präzession) überprüft worden. Ebenso muss die Krümmung von Licht beim Vorbeiflug an grossen Massen im Licht der Doppelnatur des Lichtes betrachtet werden. Die Annahme von Krümmmung der Raumzeit muss überprüft werden, zumal Minkowski bei seiner Theorie nie unterschieden hat zwischen Alter (Zeit ab einem gewissen Nullpunkt) und Zeit zur Distanzüberwindung von Signalen von Emission bis zu ihrer Beobachtung von irgendwem.
C. Man muss allerdings auch sehen, dass Hubble wegen der beobachteten Rotverschiebung von Licht ferner Objekte bei Annahme der Richtigkeit der R.T. kaum eine andere Deutung blieb, als letztendlich rasante Flucht der Ränder des Universums anzunehmen. Insofern ist auch die Theorie eines stattgefundenen Urknalls mit Skepsis zu beurteilen.


